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Mückenschutz in Schweden

Schweden gehört mit seinen vielen Seen und Fjorden zu einem beliebten Reiseziel. Die Natur, das Wildleben, die vielen Angelmöglichkeiten und Wassersportaktivitäten locken Reisende aus ganz Europa. Doch mit seinen vielen Binnenseen und anderen stehen Gewässern bringt Schweden vor allem im Sommer lästige Mückenplagen mit sich. Welche Maßnahmen sind gegen Stiche auf Ausflügen und in der Nacht zu ergreifen?

Die Mückenplage in Schweden ist enorm, schau das Video:

Wieso ist der Mückenschutz in Schweden wichtig?

Auch wenn in Europa nördlich der Ostsee noch keine gesundheitsgefährdenden Krankheiten von Mücken übertragen werden, sind Schwärme von Mücken im Sommer im hohen Norden keine Seltenheit. Da kann es zu Überfallartigen Angriffen durch Mücken kommen und das nicht nur Nachts, sondern auch tagsüber. Krankheiten wie Malaria sind keine Gefahr, Stiche können aber zu starkem Juckreiz, Quadeln und allergischen Reaktionen führen. Häufiges Kratzen kann dazu noch die Haut stark schädigen und blutende Wunden verursachen.

Durch die Veränderung des Klimas und der Zunahme von Warm- und Heiß-Perioden in Schweden sind Stechmückenn, Kriebelmücken, Bartmücken und Sandmücken anzutreffen. Diese Mückenarten sind uns auch aus Deutschland bekannt. Gerade die Sandmücken sind sehr lästig, weil sie aggressiv nach Saugemöglichkeiten suchen. Diese Mücke kann Leishmania, Oroya Fieber oder das Sandmückenfiber übertragen. Allerdings ist eine Infektion in Schweden eher unwahrscheinlich, weil die Erreger und die Mücken selbst das Klima im Winter sehr schlecht vertragen. In Südschweden ist die Gefahr allerdings größer.

Der richtige Mückenschutz bietet eine wichtige Möglichkeit diesem Urlaubskiller präventiv zu begegnen.

Für welche Landesregionen sollte besonders auf Schutz geachtet werden?

Nicht in allen Regionen Schwedens ist die Gefahr gleich groß, von einer Mücke gestochen zu werden. Die Geografie des Landes weiß unterschiedliche Gebiete auf. An den Küsten und an den Fjorden ist das Mückenstich-Risiko eher gering. Der Meereswind und die Böen tragen die Tiere davon und das Salzwasser bietet keine Möglichkeit für eine Vermehrung. Mücken legen Eier in Süßwasser und die Larven verbringen eine gewisse Zeit in diesem. Während der Küstenbereich weniger Mücken aufweißt, ist das Landesinneren mit seinen Wäldern und großen Seegebiete ein guter Lebensraum für Mücken. Der winddichte Wald, wenig Luftbewegung und die regelmäßigen Niederschläge in den Wäldern begünstigen den guten Lebensraum für die Mücken.

Gegenden abseits von den größeren Städten und nah an stehenden Gewässern sind häufiger betroffen. Da Schweden ein Ziel für Angelurlaube und Wasserfahrten ist, sind entsprechende Mückenschutzmaßnahmen zu wählen.

Welcher Schutz ist tagüber notwendig?

Ein großteil der Menschen irrt in dem Glauben, Mücken sind in der Dämmerung und nachts aktiv. Doch das ist falsch. Die oben genannten Mücken sind tagktiv. Deswegen muss tagüber genauso für ausreichend Mückenschutz gesorgt werden, wie nachts. Lange Kleidung ist ein entscheidender Faktor. Beige, hellgraue oder hellbraune Hosen, T-Shirts und Jacken sind beim Schutz effektiver als dunkle oder farbenprächtige Kleidung. Diese wirken auf Mücken sehr attraktiv. Außerdem sollte soviel Hautbereich abgedeckt werden wie möglich, damit die Mücken weniger Angriffsfläche haben. Stellen wie Gesicht, Hände oder Nacken ssind dabei meistens ausgenommen und müssen mit Insektenschutzmittel eingecremt werden. hierfür ist ein einfaches Mückenschutzspray vollkommen ausreichend. Feuer und Rauchentwicklung vertreiben ebenso Mücken. Hat man also die Möglichkeit, sind offene Feuer oder Räucherstäbchen eine sinnvolle Ergänzung um auch die Umgebung mückenfreier zu halten. Stark riechende Düfte und Parfüme können ebenfalls schützen.

Welcher Schutz ist nachts notwendig?

In der Dämmerung und auch Nachts sind die Mücken sehr aktiv. In dieser Zeit ist der Mensch ein leichtes Opfer und muss entsprechend seine Umgebung sichern. Wird der Urlaub mit einer Zelt-tour gemacht, sollte das Zelt immer geschlossen bleiben um möglichst keine Mücken einzulassen. Im Camper oder Wohnwagen kann die Schlaffläche mit einem Insektenschutznetz abgehängt werden. Dieses muss nicht zwingend enge Maschen haben, wie es für die Tropen ratsam ist, sollte aber vollständig abschließen. Gerade Sandmücken neigen dazu, sich durch kleine Lücken oder durch Falten zu zwängen und so in den Raum des Netzes zu gelangen. Es empfiehlt sich vor der Reise ein eigenes Mückenschutznetz zu kaufen und mitzunehmen.

Mückenschutzspray kann auch Nachts aufgetragen werden, dabei ist aber zu beachten, dass es während des schlafens nicht in die Augen gerieben wird.

Ein Feuer kann im Vorfeld die Umgebung mückenfreier halten und ein Eindringen in Zelt oder Camper verhindern. Hier müssen die Brandschutzbestimmungen beachtet werden, aber gerade zum Abend hin, sorgt ein Feuer für ein gutes Gemeinschaftsgefühl.

Welche Mückenschutzmittel sind am besten geeignet?

In Schweden reicht gegen die heimischen Mücken ein normales und handelsübliches Mückenschutzspray vollkommen aus. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte zu Mitteln mit den Inhaltsstoffen DEET (N,N-Diethyl-Toluamid) oder Icaridin greifen. Diese mittel sind der Militärstandart und für Touren durch die raue Natur absolut geeignet. Sie müssen einige Male am Tag aufgetragen werden und haben kaum Nebenwirkungen. Sie können aber bei häufiger Anwendung zu Ausschlag oder Hautreizungen führen und sind für Schwangere und Kleinkinder ungeeignet. Alternativen dazu sind ätherische Öle wie zum Beispiel Citronella als Mückenschutzmittel zu verwenden. Diese Alternativen sind aber in der Wirkung umstritten und müssen deutlich häufiger angewandt werden, als die chemischen Mittel. Auch hier kann es zu Nebenwirkungen kommen. Räucherspiralen, Duftkerzen oder -Stäbchen und Feuer sind eine gute Ergänzung, die dauerhaft die Anzahl der Mücken auch in den eigenen vier Wänden reduziert können.

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Sollte es doch zu einem Stich gekommen sein, kann mit Cremes gegen Insektenstiche schon zu Beginn gegen Beschwerden gearbeitet werden. Sie lindern den Huckreiz und verhindern eine weitere Hautschädigung. Ebenfalls wirken sie antiallergisch und reduzieren die Schwellung und die Quaddelbildung.

Verschiedene Möglichkeiten sind also da und sollten je nach Bedarf ausgewählt werden. Wichtig ist, dass man vorbereitet ist und die Hinweise befolgt. Das Risiko einer schweren Erkrankung ist in Schweden sehr gering. Mit dem richtigen Mückenschutz kann dieses noch weiter gesenkt werden. Durch einfache Maßnahmen kann man seinen Schutz erhöhen und so einen entspannten Urlaub genießen. Wie heißt es im Volksmund? Lieber Vorsorgen als Nachsorgen.

Wenn nach einem Mückenstich die Symptome sehr stark auftreten und auch nach einer Woche nicht abnehmen, sollte ein Mediziner aufgesucht werden. Dabei sind Symptomen wie anhaltendem Fieber und Kopfschmerzen möglicherweise ein Zeichen für eine ernsthafte Erkrankung und sollten ebenfalls durch einen Arzt untersuchen werden.

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Interessante Links:

https://www.welt.de/reise/nah/article13585070/Wenn-Muecken-den-Urlaub-am-See-zur-Hoelle-machen.html